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    Schöner Vergleich! Und w






Es ist das Salz

Es ist das Salz
Es ist das Salz in der Suppe, was je nach Belieben die Mahlzeit würzt.

Es ist das Salz in der Sanduhr, was mir zeigt, dass meine Zeit sich verkürzt.

Es ist das Salz auf der Straße, das wenn es glatt ist, Halt bedeutet.

Es ist das Salz der Erde, was der Mensch in guten Zeiten vergeudet.

Es ist das Salz auf der Haut, was es unmöglich macht, den Sommer für etwas zu hassen.

Es ist das Salz in den Tränen, was es so schmerzhaft macht, einen Freund gehen zu lassen.

 

 LG Danni

12.8.14 14:14


11.8.14 21:40


'Sexy Jump'

3. Die Nacht durchmachen und den Sonnenaufgang ansehen

Eine Geschichte aus einem Sommerurlaub:

Es sind 32°C. Ich schwimme durch den Pool von einer Seite zur anderen und sehe diesem McSexy zu wie er Leute zur Beteiligung am Poolspiel motiviert. Ich schwimm an den Beckenrand, der an der einen Seite das Poolwasser umfasst und an der anderen Seite anderthalb Meter bis zur Treppe runter geht. Elegant setze ich mich auf den Rand und leg mich geduldig auf die breite Kante. In seinem Rundgang wird er hier vorbeigehen und mich bitten mitzumachen. Ich liebe die Poolspiele hier. Er ist nicht mehr weit weg und ich schließe die Augen. Plötzlich spüre ich seine warme Hand an meinem nassen Oberschenkel und die andere Hand an der Schulter. Er übt leicht Druck aus als wollte er mich rein schubsen, aber er untersteht sich. „Machst du mit bei ‚Sexy Jump‘?!“, fragt er ganz euphorisch. Klar doch! Ich melde mich direkt an. Ich setze mich hin, lass mich ins Wasser plumpsen und schwimm zu den anderen Teilnehmern des Spiels. Nur 2 weitere Mädels trauen sich, der Rest sind wildentschlossene Kerle. Das Spiel wird erklärt. Man soll über einen Gartenschlauch in den Pool springen, bei wem der Gartenschlauch am Ende am höchsten hängen darf, der gewinnt. Ich rechne mir keine großen Chancen aus. Vielleicht rutsch ich aus, schlag mir den Kopf auf, oder ich krieg beim Sprung ins Nass Wasser in die Nase und tauch prustend wieder auf oder es sieht einfach nicht ‚Sexy‘ aus. Der Gartenschlauch wird ca. 40cm hoch gehangen. Ich bin schon leicht am Zweifeln. Alle hüpfen mehr oder weniger elegant rüber. Dann bin ich dran. Ich entscheide mich dafür mit dem Kopf voran drüber zu hechten und es gelingt. Sah glaub ich auch gar nicht schlecht aus. Alle klatschen wie bei den anderen. Ich steig wieder aus dem Pool, der Schlauch wird auf 80cm erhöht. Mir wird etwas schlecht, dann nehme ich meine wenigen zur Verfügung stehenden Meter zum Anlauf. Stocke kurz davor, reiße die Arme nach oben und mache anmutig einen Köpper in den Pool. Die erste Frau kapituliert. Die anderen meistern diese Aufgabe ganz gut. Wobei die Frau schon den Gartenschlauch hat höher halten lassen und Limbo tanzend in den Pool lief. Wieder wird der Schlauch höher gehangen. Ein Meter. Der Boden ist rutschig. Eine Mitstreiterin neben mir kündigt mir an, dass sie nicht springt. Ich weiß nicht. Pack ich das? Was soll passieren, dann reiß ich halt den Schlauch mit ins Wasser. Ich bin dran. Anlauf und dann, ich springe ab, mein Oberschenkel touchiert den Gartenschlauch, was nicht gleich disqualifiziert bedeutet. Bis jetzt lief doch alles super. Ich hatte traumhafter Weise kein Wasser in der Nase. Ich kletterte wieder aus dem Pool. Ich überlegte mir, dass es wohl an der Zeit wäre auszusteigen und den Männern den Endkampf zu ermöglichen, aber da ich als einziges Mädel noch drüber gesprungen bin, war mein Ehrgeiz geweckt. 1,20m. Uff. Das ist ja definitiv zu viel. Die Männer sprangen zu erst. Sie waren sehr talentiert und machten noch angeberische Bauchklatscher und Kopfsprünge über den Gartenschlauch. Ich war an der Reihe. Ein bezauberndes Augenklimpern und dann das Zeichen, dass sie den Schlauch ein Stück näher über den Pool hängen sollen. Ein kleines Stück tiefer für die Dame des Spiels. Natürlich ist es da leicht sich durchzusetzen. 1,10m. Volle Kanne Anlauf. Absprung und den Schlauch wieder nur leicht touchiert. Anerkennendes Klatschen. Ab da an, wurde der Schlauch höher und höher gehalten. Einmal machte ich es der Limbo-Dame noch nach und sah mir danach die Männer an, wie sie es einfach mal konnten. Letzte Höhe 1,45m oder so. Einer hat’s gepackt. Respekt. Ich gab mich damit zufrieden, dass ich die Siegerin der Herzen war.

Bis bald. Danni

11.8.14 19:06


Sommer 2014 Teil 1

2. Paris besuchen
Nicht in diesem Sommer, aber ein paar kleine Impressionen dieser Saison gibt es jetzt hier.

 

 

 

Liebe Grüße
Danni

11.8.14 14:24


Wetter und das Dilemma meiner Generation

Ein Gedicht:

Regen ist nass.

Meine Sachen jetzt auch.

Dass mein Timing manchmal nicht das Beste ist, wusste ich schon. Ich bin zwar super pünktlich zu Verabredungen, Terminen und Dates, aber manchmal tue oder sage ich im falschen Moment das Falsche. Gerade eben wieder bewiesen. Ich wollte eine kleine Fahrradtour machen und hatte mir vorher eine Uhrzeit zurechtgelegt. Da ich mich an Uhrzeiten halte, bin ich Punkt 2 losgefahren und ignorierte gekonnt die dunkle Front Wolken hinter mir. „Sicher alles halb so schlimm.“ „Meine Sonnenbrille macht hier alles duster.“ Fakt ist, die Wolkenfront rückte mir bedrohlich nach und dann sah ich wie sich in der Ferne der Regen aus den Wolken ergoss. Ich wusste, trocken werde ich so nicht bleiben und bog in ein kleines Wäldchen, um unter einem Baum meine Kopfhörer abzusetzen. Es donnerte und jetzt kommt das Dilemma unserer Generation. Mein erster Gedanke war: „Scheiße, mein Handy wird nass? Wohin damit?“
Wo, die Menschen vor gar nicht allzu langer Zeit noch den Blitz fürchteten, verzweifelte ich plötzlich am Regen. Ich fuhr also los dahin, wo ich herkam, also genau in die Regenfront hinein. Da erfasste mich auch schon eine regnerische Welle. Der Himmel brach förmlich vor mir auf und formte eine Waschstraße für mich. Das war ärgerlich. Es war wie Duschen in Klamotten und bei weitem nicht so sexy wie es sich anhört, denn sonst hätte sicher einer angehalten, als ich klitschnass unterm Baum stand.
So sehr mir mein Smartphone am Herzen liegt, ich hatte nicht geschaut, wie die Regenwahrscheinlichkeit gegen 2 Uhr sein sollte, obwohl es dafür eine App gibt. Aber ganz altmodisch stand es mir bei Sturm und Regen mit der Anruffunktion zur Seite. So wurden mein Smartphone und ich glücklicherweise gerettet, bevor einer von uns beiden einen technischen Wasserschaden erleiden konnte. Durchgeweicht war ich trotzdem.
Bäh.
Danni

9.8.14 15:14


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